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FAQ: Neustartbonus

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellten Fragen zum Thema Neustartbonus.

  • Manche besonders betroffenen Betriebe können im ersten Schritt noch nicht vollausgelastet hochfahren.
  • Teilzeitkräfte oder Berufsumsteiger verdienen teilweise deutlich weniger als zuvor (oder sogar weniger als während des AMS-Bezugs).
  • Beim AMS gemeldete offene Stellen sollen möglichst rasch besetzt werden.

  • Kurzarbeit zielt darauf ab, bestehende Beschäftigungsverhältnisse zu erhalten. Der Neustartbonus ist für neue Beschäftigungsverhältnisse konzipiert.
  • Kurzarbeit ist nur für Beschäftigte mit einem Dienstverhältnis, das bereits ein vollentlohnter Monat vor Kurzarbeit bestanden hat, möglich (Beginn des Dienstverhältnisses am kollektivvertraglich frühestmöglichen Arbeitstag im Monat).
  • Dies ist auf Grund gesetzlicher Vorgaben, zur Gewährleistung der Administrierbarkeit und zur Vermeidung von Missbrauch unumgänglich.
  • Neu aufgenommene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können daher allenfalls erst nach einem vollentlohnten Kalendermonat in die Kurzarbeit aufgenommen werden. Für sie ist dann ein eigenes Kurzarbeitsprojekt zu beantragen.
  • Dasselbe gilt für Wiedereintritte nach Arbeitslosigkeit z.B. auf Grund von Einstellungszusagen oder Wiedereinstellungsvereinbarungen.

Beschäftigte, die den Neustartbonus für ein neues Dienstverhältnis beantragt haben, können im Bedarfsfall nach Vorliegen eines vollentlohnten Monats ebenfalls in die Kurzarbeit miteinbezogen werden. Das Mindestausmaß von 20 Wochenstunden muss bei der Gewährung gegeben sein. Wird die wöchentliche Arbeitszeit im Rahmen der Kurzarbeit unterschritten, wirkt sich das nicht beihilfenschädlich aus.

  • Arbeitslose Personen mit einer Arbeitsaufnahme vom 15. Juni 2020 bis zum 30. Juni 2021, sofern diese nicht (A) im Zeitraum von 1. Dezember 2020 bis 31. März 2021 innerhalb von sechs Wochen bzw. (B) im Zeitraum von 15. Juni 2020 bis 30. November 2020 und im Zeitraum von 1. April 2021 bis 30. Juni 2021 innerhalb von drei Monaten nach Beendigung bei der selben Arbeitgeberin oder beim selben Arbeitgeber erfolgt. Davon ausgenommen sind geringfügige Beschäftigungen.
  • Der Neustartbonus kommt für Personen in Betracht, die ein vollversichertes Dienstverhältnis (über der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze) von mindestens 20 Wochenstunden annehmen, das im Verhältnis zu ihrem Dienstverhältnis vor Arbeitslosigkeit geringer entlohnt ist. Freie Dienstverhältnisse sind nicht förderbar.

Ja. Das Dienstverhältnis muss für mindestens 20 Wochenstunden vereinbart werden und vollversichert sein.

  • Persönlich beim AMS
  • über das eAMS-Konto, sobald die Antragsunterlagen verfügbar sind.

Der Neustartbonus bemisst sich aus der Differenz zwischen Nettoentgelt für die geleistete Arbeit und rund 80% des Nettoentgelts vor Arbeitslosigkeit (das entspricht 145% des Arbeitslosengelds) zuzüglich anteiliger Sonderzahlungen. Dieser Differenzbetrag ist mit netto € 950,- gedeckelt.

Der Neustartbonus ist auf Arbeitsaufnahmen zwischen dem 15. Juni 2020 und dem 30. Juni 2021 befristet

  • Für die Förderung muss das angenommene Dienstverhältnis zuvor nicht mehr als offenen Stelle beim AMS gemeldet gewesen sein.

Download & weitere Informationen

Die oben angeführten Antworten auf häufig gestellte Fragen sind auch als Download verfügbar:
FAQ: Neustartbonus (PDF, 478 KB)

Informationen zum Thema Kurzarbeit finden Sie auf unserer Informationsseite.