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Aschbacher: Europäischer Sozialfonds hat 2020 rund 15.000 Menschen unterstützt, 27. Dezember 2020

Arbeitsministerin stellt für 2021 und 2022 90 Millionen Euro bereit; davon umfassende Mittel für Jugendbeschäftigung

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der EU und hat auch während der Corona-Krise sein Programm fortgesetzt. Dadurch wurden in diesem Jahr 15.000 Menschen mit über 74 Millionen Euro unterstützt.

„Damit trägt der ESF derzeit rund die Hälfte der Kosten, die in Österreich für Beschäftigungsförderung und die Sicherung von Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen“, so Arbeitsministerin Christine Aschbacher, auf deren Vorgabe die Verteilung der Mittel aus dem ESF erfolgt ist.

„Es ist mir als Arbeits-, Familien und Jugendministerin persönlich ein großes Anliegen, dass in diesem Jahr trotz bzw. aufgrund der Corona-Pandemie ein Großteil der Mittel in die Unterstützung junger Menschen unter 25 geflossen ist. Insgesamt wurden durch den ESF in diesem Jahr 15.000 Menschen unterstützt, von denen drei Viertel Jugendliche unter 25 sind“, sagt Aschbacher.

Jugendlichen kam diese Förderung vor allem im Rahmen von Beratungs- und Begleitungsprojekten, wie Jugendcoachings, Berufsausbildungsassistenzen, Jugendarbeitsassistenzen, Arbeitsassistenzen, Jobcoachings, Support Coachings und Bildungsberatungen zu Gute.

Die Arbeitsministerin weiter: „Aufgrund der nach wie vor anhaltenden Corona-Krise ist es bedeutend, dass die EU auch 2021 zusätzliche Mittel für den Europäischen Sozialfonds als Unterstützungsmaßnahme bereitstellt. Dieser widmet sich erneut unter anderem dem Themenschwerpunkt Jugend, vor allem im Zusammenhang mit Homeschooling, Jugendbeschäftigungsförderprogrammen und Förderprogrammen für benachteiligte Gruppen. So stellen wir sicher, dass wir die Auswirkungen der Pandemie für junge Menschen, für die dieses Jahr besonderen Verzicht bedeutet hat, abfedern und Zukunftschancen verstärken.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Europäischen Sozialfonds liegt im kommenden Jahr auf Demografieberatungen für Unternehmen, um ein altersgerechtes Arbeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb sicherzustellen. Demografieberatung ist vor allem im Zusammenhang mit Homeoffice und mobilen Arbeiten ein wichtiger Aspekt der Etablierung neuer Arbeitswelten.

„Die Coronakrise hat Transformationsprozesse in unserer Gesellschaft intensiv beschleunigt und stärker sichtbar gemacht. Das betrifft die Herausforderungen des digitalen und demografischen Wandels ebenso wie Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es freut mich besonders, dass der ESF auch im kommenden Jahr umfassende Mittel für Webinare und Tagungen zu diesen Themen zur Verfügung stellt und damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen unterstützt“, betont Aschbacher.

Insgesamt umfasst das Förderbudget 2021 und 2022 zusätzliche 90 Millionen Euro für Corona-Krisenbetroffene.