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Aschbacher: Zusammenhalt bei europäischen Jugendbegegnungen während Pandemie wichtig, 30. November 2020

Jugendministerin hob beim EU-Jugendministerrat die Bedeutung von europäischen Jugendprojekten hervor

Jugendministerin Christine Aschbacher nahm heute am EU-Jugendministerrat teil, um mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen trotz anhaltender Corona-Krise über Strategien zur Weiterführung  europäischer Jugendbegegnungen zu beraten. 

Zu Beginn verwies Aschbacher auf die umfassenden Maßnahmen, die ihr Ressort für die Stärkung von Jugendbeschäftigung und -ausbildung setzt: „Gerade in einer Ausnahmezeit wie dieser spüren wir, wie wichtig es ist, möglichst viele Jugendliche in Beschäftigung zu bringen. Mit Maßnahmen wie der Kurzarbeit, in die wir Lehrlinge inkludiert haben, aber auch mit unserer Taskforce für Jugendbeschäftigung unterstützen wir junge Menschen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt“, betonte Aschbacher. Zugleich hob sie die Bedeutung von Bildung und Berufsorientierung hervor: „Im Rahmen der Corona-Joboffensive investieren wir intensiv in die Berufsorientierung junger Menschen. Gleichzeitig ist es uns gelungen mit Unterstützungsmaßnahmen wie dem Lehrlingsbonus oder auch der überbetrieblichen Ausbildung über 25.000 zusätzliche Lehrstellen zu schaffen“, so die Jugendministerin. 

Neben der Unterstützung arbeitssuchender Jugendlicher, ginge es laut Aschbacher in dieser Ausnahmezeit darum, auf verschiedenen Ebenen Erfahrungen auszutauschen. Ein wichtiger Schritt zur Aufrechthaltung der Mobilität Jugendlicher wurde bereits durch die Einführung von neuen virtuellen Formen der Jugendbegegnung durch die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten gesetzt. „Es ist wichtig, dass weiterhin ein reger Austausch mit Jugendorganisationen auf digitaler Ebene stattfindet. „Wir reagieren damit auf aktuelle Herausforderungen und erweitern die digitalen Skills Jugendlicher“, so die Jugendministerin. „Denn es ist jetzt wichtiger denn je, Jugendliche in dieser Zeit zu unterstützen und ihnen zu danken, dass sie die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie so konsequent mittragen.“ 

Bedeutend sei in diesem Zusammenhang auch, Jugendarbeit während des Lockdowns für Beratung und pädagogische Betreuung offen zu halten und die Projekte von Jugendorganisationen vor den Vorhang zu holen.

„Wir müssen im Rahmen des derzeit Möglichen das Beste für unsere Jugendlichen herausholen“, so Aschbacher. Die Ministerin bittet, den Mut zu bewahren: „Europäische Werte, Demokratie und das Bewusstsein, im Ausland leben und arbeiten zu können – all das werden junge Menschen wieder im echten Leben erfahren können, nicht nur virtuell hören oder lesen. Auch wenn uns die Corona-Pandemie derzeit allen Schranken auferlegt und uns noch einige Zeit beschäftigen wird, so wird es auch eine Zeit danach geben, in der all das wieder möglich sein wird. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Zeit überwinden werden und aus dieser gemeinsam gestärkt herausgehen“, sagte Aschbacher abschließend.