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Aschbacher: Sonderbetreuungszeit als wichtige Unterstützung während der Corona-Krise für 10.000 Familien

Bisher haben 2500 Unternehmen Sonderbetreuungszeit abgerechnet, Förderungen in Höhe von 995.000 Euro wurden bereits genehmigt.

„Für Familien waren die vergangenen Monate eine besondere Herausforderung. Mit der Möglichkeit einer dreiwöchigen Sonderbetreuungszeit konnten wir fast 10.000 Familien unterstützen“, sagt Arbeits- und Familienministerin Christine Aschbacher: „Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Familien, die Großartiges während der Krise geleistet haben.“

Mit der Sonderbetreuungszeit wurde auf die Bedürfnisse der Beschäftigten und der Betriebe Rücksicht genommen: Um möglichst viel Flexibilität zu ermöglichen, konnte die Sonderbetreuungszeit nicht nur wochenweise, sondern auch für einzelne Tage oder halbe Tage in Anspruch genommen werden. Diese flexible Möglichkeit wurde im Zuge der Krise gut für die beruflichen, schulischen und betreuungsintensiven Herausforderungen genutzt.

Die Sonderbetreuungszeit wurde vor allem von berufstätigen Eltern, die Betreuungspflichten für Kinder bis 14 Jahre haben, in Anspruch genommen (98%). Die verbleibenden 2% wurde von Personen genützt, die Menschen mit Behinderung und pflegebedürftige Personen betreuen. Insgesamt wurden mit der Sonderbetreuungszeit 9.491 Familien unterstützt. Damit wurde die Betreuung von fast 12.000 Kindern und Angehörigen ermöglicht.

Bisher haben fast 2.500 Betriebe Sonderbetreuungszeit abgerechnet. Förderungen in Höhe von 995.000 Euro wurden genehmigt, ausbezahlt wurden bereits über 775.000 Euro (78%). Bis 31. Mai 2020 konnte der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin dem Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin bis zu drei Wochen Sonderbetreuungszeit gewähren. Das Entgelt wurde vom Dienstgeber weiter ausbezahlt, der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin kann sich 1/3 der Kosten vom Bund rückerstatten lassen. Weil die Antragsstellung noch bis zu sechs Wochen nach Ende der Sonderbetreuungszeit möglich ist, steigt die Zahl der abrechenbaren Anträge nach wie vor. Die meisten Fördergelder wurden bisher in Wien, Oberösterreich und Niederösterreich ausbezahlt.