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Familienministerin stellt für werdende Eltern Kinderbetreuungsgeld sicher, 18. November 2020

Corona-Pandemie soll zu keinen finanziellen Nachteilen beim Kinderbetreuungsgeld für Jungfamilien 2021 führen

Familienministerin Christine Aschbacher stellt sicher, dass für Eltern, die im Jahr 2021 ihr Kind erwarten, unabhängig ihres Beschäftigungsverhältnisses, Corona-bedingte Einkommenseinbußen im Jahr 2020 keine negativen finanziellen Auswirkungen auf das Kinderbetreuungsgeld haben: „Da viele Familien im Rahmen der Corona-Krise vor besondere Herausforderungen gestellt wurden, stellen wir eine Anpassung des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgelds sicher, um Jungeltern in der Zeit nach der Geburt des Kindes nachhaltig zu unterstützen“, so Aschbacher.

Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld berechnet sich anhand des Wochengeldes bzw. anhand des Einkommenssteuerbescheides des Jahres vor Geburt des Kindes. Für alle Geburten im Jahr 2021 wäre somit nach geltender Rechtslage der Einkommenssteuerbescheid 2020 für Selbständige oder der Einkommensnachweis für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heranzuziehen, in dem sich die gegebenenfalls negativen finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Krise widerspiegeln.

„Daher ermöglichen wir für Geburten im Jahr 2021 eine Berechnung des Kinderbetreuungsgelds anhand des Einkommenssteuerbescheides oder des Einkommensnachweises 2019, wenn das Einkommen in diesem Jahr höher ausfiel, als 2020. Wir investieren dafür 5,7 Millionen Euro, die direkt den Jungfamilien zu Gute kommen“, betont Aschbacher.

„Als Familienministerin ist es mir ein besonderes Anliegen, die Folgen der Pandemie vor allem für Familien abzufedern. Mit der Anpassung des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgelds an die aktuellen Gegebenheiten, investieren wir in Familien und stellen sicher, dass werdende Eltern aufgrund der Krise keine finanziellen Nachteile zu befürchten haben“, so die Familienministerin weiter.

Eine Regierungsvorlage zur Gesetzesänderung des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgelds wurde heute im Ministerrat behandelt und wird am Freitag, den 20. November im Parlament eingebracht.