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Aschbacher: „Bürokratische Erleichterungen im AMS umsetzen“ - 26. Februar 2020

Arbeitsministerin begrüßt Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte

„Der Fachkräftemangel gefährdet Wachstum und Wohlstand und damit auch bestehende heimische Arbeitsplätze. Wir müssen daher das in Österreich vorhandene Arbeitskräftepotenzial besser nützen und wir brauchen eine kontrollierte und qualifizierte Zuwanderung aus Drittstaaten. Ein erster wesentlicher Schritt dafür ist die Weiterentwicklung und Entbürokratisierung der Rot-Weiß-Rot-Karte“, betonte Christine Aschbacher, Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend, nach dem heutigen Ministerrat, in dem ein Maßnahmenpaket zur Modernisierung der Rot-Weiß-Rot-Karte beschlossen wurde.

In Zukunft sollen Einstiegsbarrieren reduziert und die Verfahren gestrafft werden: So wird etwa das derzeitige Punkteschema zum Nachweis von Qualifikationen und Anrechnungszeiträumen flexibilisiert. „Mir ist eine effiziente und unbürokratische Abwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte durch das Arbeitsmarktservice wichtig. Wir werden daher noch heuer eine entsprechende Novelle des Ausländerbeschäftigungsgesetzes vorbereiten und bürokratische Erleichterungen im AMS umsetzen“, so Aschbacher.

Ebenfalls Thema im heutigen Ministerrat war die Erleichterung von Betriebsübergaben: Für Übergaben von kleineren und mittleren Unternehmen soll eine „Grace Period“ eingeführt werden – während dieser Zeit sollen nur die nötigsten betrieblichen Kontrollen durchgeführt werden. „Zwei Drittel der Übergaben erfolgen innerhalb der eigenen Familie – hier wollen wir natürlich unterstützen, damit der Fortbestand gesichert ist“, sagte die Arbeits- und Familienministerin. Es werde eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe geben, die unzumutbare Beschränkungen in Rechtstexten identifizieren soll. „Hier werden wir uns insbesondere zum Thema Arbeitsinspektorate und Entbürokratisierungsmaßnahmen einbringen“, so Aschbacher abschließend.