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Corona Familienhärteausgleich

Es ist uns ein Anliegen Familien, die durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, bestmöglich in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Daher stellt das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend 30 Millionen Euro aus dem Familienlastenausgleichsfonds für den Corona-Familienhärteausgleich zur Verfügung.

Ab 15. April 2020 kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich („Corona-Familienhärtefonds“) beantragt werden.

Voraussetzungen

  1. Grundvoraussetzung ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat und dass zum Stichtag 28.02.2020 für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde.
  2. Für unselbstständig Erwerbstätige: 
    Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil, der am 28.02.2020 beschäftigt war, hat aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren oder wurde in Corona-Kurzarbeit gemeldet.
    Für selbstständig Erwerbstätige:
    Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil ist aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten und zählt zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ.
  3. Das aktuelle Einkommen der Familie darf eine bestimmte Grenze gestaffelt nach Haushaltsgröße nicht überschreiten.

Antragstellung

Der Antrag erfolgt per E-Mail an corona-hilfe@bmafj.gv.at und muss folgendes enthalten:

  • vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • Kopie (Foto) der Bankkarte des Kontos, das als Überweisungskonto im Antrag genannt wird
  • Bei unselbstständig Erwerbstätigen: Einkommensbeleg per 28.02.2020 und entweder ein Beleg der AMS-Leistung oder eine Kopie der Sozialpartnervereinbarung (bzw. Beleg über die Höhe des Corona-Kurzarbeitsentgelts/ Bestätigung des Dienstgebers über die Kurzarbeit/ Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Dienstgeber)
  • Bei selbstständig Erwerbstätigen: Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller und ein Nachweis darüber, dass der/die Antragsteller/in zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ zählt sowie eine Bestätigung der Höhe der Zuwendung (Förderzusage)
  • allfällige weitere Einkommensbelege der Familie (des Partners oder der Partnerin)

Bitte alle Beilagen in gut lesbarer Qualität im jpg-Hochformat oder als pdf anschließen!

Sollten Sie keinen Drucker zur Verfügung haben, können Sie das Antragsformular ausfüllen, abspeichern und unter Anschluss einer Ausweiskopie (Foto von Reisepass, Personalausweis, oder Führerschein) mit den übrigen Unterlagen in einer E-Mail senden.

In Ausnahmefällen können Anträge auch per Post geschickt werden: Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend, Abt. II/4, Untere Donaustraße 13-15, 1020 Wien.

Download

Antragsformular (PDF, 166 KB)
Informationsblatt (PDF, 463 KB)
Richtlinien (PDF, 459 KB)

Kontakt

Familienservice
Tel.: 0800-240-262 (gebührenfrei von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr)

FAQs Corona-Familienhärteausgleich

Seit 15. April 2020 können Familien, die aufgrund der Corona Krise in eine finanzielle Notsituation geraten sind, eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds beantragen.

Erforderlich ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat, dass zum Stichtag 28.02.2020 für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde und dass es infolge der Corona-Krise zu einer Reduktion des Familieneinkommens im Vergleich zum Stand per 28. Februar 2020 gekommen ist. Das aktuelle Einkommen der Familie darf eine bestimmte Grenze gestaffelt nach Haushaltsgröße nicht überschreiten.

Wenn mindestens ein im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebender Elternteil, der am 28.02.2020 beschäftigt war, aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren hat, kann eine Unterstützung aus dem Familienhärteausgleich beantragt werden. Hierfür muss – neben den anderen erforderlichen Unterlagen – der Einkommensbeleg per 28.02.2020 und ein Beleg über die derzeitige AMS-Leistung vorgelegt werden.

Wenn mindestens ein im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebender Elternteil, der am 28.02.2020 beschäftigt war, aufgrund der Corona-Krise in Corona-Kurzarbeit gemeldet wurde, kann eine Unterstützung aus dem Familienhärteausgleich beantragt werden. Hierfür muss – neben den anderen erforderlichen Unterlagen – der Einkommensbeleg per 28.02.2020 und eine Kopie der Sozialpartnervereinbarung (bzw. ein Beleg über die Höhe des Corona-Kurzarbeitsentgelts/ eine Bestätigung des Dienstgebers über die Kurzarbeit/ eine Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Dienstgeber) vorgelegt werden.

Wenn mindestens ein im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebender Elternteil aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten ist und dieser zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ zählt, kann eine Unterstützung aus dem Familienhärteausgleich beantragt werden. Hierfür muss – neben den anderen erforderlichen Unterlagen – der Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller und ein Nachweis darüber, dass der/die Antragsteller/in zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ zählt sowie eine Bestätigung der Höhe der Zuwendung vorgelegt werden.

Als Bestätigung gilt die Förderzusage, die Sie von der Wirtschaftskammer nach Einreichung und positiver Genehmigung übermittelt bekommen.

Der Antrag erfolgt per E-Mail an corona-hilfe@bmafj.gv.at und muss folgendes enthalten:

  • vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • Kopie (Foto) der Bankkarte des Kontos, das als Überweisungskonto im Antrag genannt wird
  • Bei unselbstständig Erwerbstätigen: Einkommensbeleg per 28.02.2020 und entweder ein Beleg der AMS-Leistung oder eine Kopie der Sozialpartnervereinbarung (bzw. Beleg über die Höhe des Corona-Kurzarbeitsentgelts/ Bestätigung des Dienstgebers über die Kurzarbeit/ Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Dienstgeber)
  • Bei selbstständig Erwerbstätigen: Einkommensteuerbescheid 2017 und ein Nachweis darüber, dass der/die Antragsteller/in zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ zählt sowie eine Bestätigung der Höhe der Zuwendung (Förderzusage)
  • allfällige weitere Einkommensbelege der Familie (des Partners oder der Partnerin)

 

Ja. Grundvoraussetzung für eine Unterstützung ist, dass für mindestens ein im Haushalt lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wird.

Senden Sie den Antrag bitte erst ab, wenn Sie alle Unterlagen verfügbar haben. Unvollständige Anträge können nicht in Bearbeitung genommen werden.

Es besteht grundsätzlich keine Frist für die Antragstellung. Eine Unterstützung kann bei Auftreten von finanziellen Schwierigkeiten im direkten Zusammenhang mit der Corona-Krise beantragt werden.

Nein. Pro Familie kann nur ein gemeinsamer Antrag gestellt werden, der jedoch für beide Elternteile die Belege zum Einkommensverlust beinhaltet.

Nein. Pro Familie kann nur ein gemeinsamer Antrag gestellt werden, der jedoch für beide Elternteile die Belege zum Einkommensverlust beinhaltet.

Alle im Haushalt lebenden Kinder werden bei der Zuwendungsberechnung entsprechend den Faktoren im Berechnungsschema in den Richtlinien einbezogen.

Die Kontoverbindung muss auf den/die Antragsteller/in lauten und bei einem inländischen Kreditinstitut eröffnet sein.

Bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich werden nur die Einkommen der Elternteile im gemeinsamen Haushalt berücksichtigt. Zum Einkommen der Eltern zählen solche aus Erwerbstätigkeit sowie Transferzahlungen aufgrund früherer Erwerbstätigkeit (Arbeitslosengeld, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld).

Nein, die Familienbeihilfe wird bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Nein, Kinderbetreuungsgeld wird bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Nein, auch das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld wird bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Nein, Alimente (Unterhaltszahlungen) werden bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich nicht in das Einkommen miteingerechnet. Zum Einkommen der Eltern zählen solche aus Erwerbstätigkeit sowie Transferzahlungen aufgrund früherer Erwerbstätigkeit (Arbeitslosengeld, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld).

Nein, Unterstützungen aus dem Härtefallfonds der WKÖ werden bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Nein, diese werden bei der Berechnung der Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich nicht in das Einkommen miteingerechnet.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, wird eine einmalige Zuwendung für den Zeitraum der Einkommensreduktion aufgrund der Corona-Krise – höchstens jedoch für drei Monate – gewährt.

Wenn ein Elternteil karenziert ist (wegen Mutterschaft, Bildung, etc.), ist nur dann eine Unterstützung möglich, wenn der andere im gemeinsamen Haushalt lebende Elternteil eine Einkommensreduktion aufgrund der Corona-Krise erlitten hat

Stichtag für eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist der 28. Februar 2020. Das bedeutet, dass mindestens ein Elternteil bis 28. Februar 2020 beschäftigt sein musste, um eine Unterstützung zu erhalten. Der Corona-Familienhärteausgleich ist ausschließlich als Unterstützung zur Bewältigung der finanziellen Schwierigkeiten, die in direktem Zusammenhang mit der Corona-Krise entstanden sind, gedacht.

Wenn aber der andere im gemeinsamen Haushalt lebende Elternteil eine Einkommensreduktion aufgrund der Corona-Krise erlitten hat, ist eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich möglich.

Nur der Elternteil, der im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind lebt, für das Familienbeihilfe bezogen wird und der aufgrund der Corona-Krise eine Einkommensreduktion erlitten hat, kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich erhalten.

Nein. Geringfügig Beschäftigte sind nicht arbeitslosenversichert und können nicht in Kurzarbeit gehen. Voraussetzung für eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist bei unselbstständig Beschäftigten jedoch, dass sie in Folge der Corona-Krise entweder arbeitslos iSd § 12 AlVG sind oder in Corona-Kurzarbeit gemeldet wurden.

Wenn aber der andere im gemeinsamen Haushalt lebende Elternteil eine Einkommensreduktion aufgrund der Corona-Krise erlitten hat (durch Arbeitslosigkeit gem. § 12 AlVG, Corona-Kurzarbeit oder als Selbstständige/r Bezug einer Förderung aus dem Härtefallfonds der WKÖ), ist eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich möglich.

Nein. Es fehlt das Erfordernis der Einkommensreduktion in Folge der Corona-Krise. Der Corona-Familienhärteausgleich ist ausschließlich als Unterstützung zur Bewältigung der finanziellen Schwierigkeiten, die in direktem Zusammenhang mit der Corona-Krise entstanden sind, gedacht.

Nein. Wenn die Voraussetzungen (insbesondere der Bezug von Familienbeihilfe) nicht erfüllt sind, erfolgt eine diesbezügliche Mitteilung. Eine Weiterleitung an den Familienhärteausgleich ist aufgrund der unterschiedlichen Antragserfordernisse nicht möglich.

Wir sind bemüht, Ihren Antrag so rasch wie möglich zu bearbeiten. Hierfür ist es jedoch unbedingt erforderlich, den Antrag vollständig auszufüllen und alle benötigten Unterlagen an corona-hilfe@bmafj.gv.at oder in Ausnahmefällen per Post zu übermitteln.

Download

Die oben angeführten Antworten auf häufig gestellte Fragen sind auch als Download verfügbar:

FAQ Corona-Familienhärteausgleich