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Aschbacher: Gemeinsame Lösung für Zahlungen im Krankheitsfall bei Corona-Kurzarbeit, 23. März 2020

Krankenstand soll für Arbeitgeber und AMS leicht administrierbar sein

Zum Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in Betrieben mit Corona-Kurzarbeit im Krankenstand befinden oder im Laufe der Kurzarbeit in Krankenstand gehen müssen, gibt es nun eine Lösung. Arbeitsministerin Christine Aschbacher hat sich am Wochenende mit den Sozialpartnern dazu ausgetauscht. Die Details der Richtlinie werden derzeit ausgearbeitet.

„Der Krankenstand soll für Arbeitgeber und Arbeitsmarktservice leicht administrierbar sein“, betont die Arbeitsministerin: „Wird ein Mitarbeiter krank, zahlt der Arbeitgeber für den Zeitraum, in dem Arbeitszeit vereinbart war. Für die Reduktion im Zuge der Corona-Kurzarbeit bleibt die AMS-Beihilfe auch im Falle eines Krankenstandes erhalten“, so Aschbacher.

Ein Beispiel: Die Wochenarbeitszeit wurde von 40 auf 10 Stunden reduziert. Ist nun ein Mitarbeiter eine Woche lang krank, leistet das Unternehmen eine Entgeltfortzahlung für 10 Stunden, das AMS für 30 Stunden. Der Arbeitnehmer bekommt während des gesamten Zeitraums 80/85/90 Prozent des bisherigen Nettoentgelts.

Der Umgang mit Entgeltfortzahlung im Krankenstand ist auch in den FAQs zur Corona-Kurzarbeit nachzulesen. Diese FAQs werden laufend aktualisiert und zur Verfügung gestellt unter www.bmafj.gv.at.