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Aschbacher/Raab: Papamonat erleichtert seit einem Jahr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, 1. September 2020

Papamonat seit einem Jahr in Kraft

Seit 1. September 2019 ist es rechtlich möglich, dass Väter anlässlich der Geburt ihres Kindes einen Monat zu Hause bleiben. Zum einjährigen Jubiläum des Papamonats betonen Familienministerin Christine Aschbacher und Frauenministerin Susanne Raab die große Bedeutung des Papamonats für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Kinderbetreuung betrifft beide Elternteile. Daher ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf natürlich nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter ein großes Thema. Mit dem Papamonat haben wir eine Maßnahme geschaffen, die Familien mehr Flexibilität und Wahlfreiheit gewährleistet.“

Es ist wichtig, dass Familien individuell über das für sie geeignetste Betreuungsmodell entscheiden können. „Mit dem Papamonat haben wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan. Väter können sich seit dessen Einführung nach der Geburt ein Monat ausschließlich der Familie und dem Kind widmen ohne berufliche Nachteile befürchten zu müssen“, so Aschbacher.

Der Papamonat ist eine wichtige Maßnahme, dass die Aufteilung von Beruf und Kinderbetreuung zwischen Männern und Frauen gerechter aufgeteilt werden kann, betont Raab. „Das ist ein weiterer Schritt hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und kann die Gleichstellung von Mann und Frau wesentlich vorantreiben.

Finanziell abgesichert wird der Papamonat durch den Familienzeitbonus. Dadurch können Väter während der Inanspruchnahme des Papamonats eine Unterstützung in der Höhe von 700 Euro pro Monat beziehen. „Der Papamonat ist daher nicht nur aus familien- sondern auch aus arbeitspolitischer Sicht eine wichtige Maßnahme für die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Job“, schließt Aschbacher.